Werner Hübner • Psychologische Begleitung

 

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• Werner Hübner •

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IST RACHE SÜSS?

VOM GUMMIBÄRCHEN ZUM HEROIN?
Suchtvorbeugung von Anfang an

EGO SHOOTER ?
Suchtvorbeugung in virtuell bewegter Zeit

WAS IST EIN GENUSSBERATER ?

TRÜGERISCHE STILLE NACHT

 

IST RACHE SÜSS?

 

Vortrag mit Gespräch über ein unheimliches und alltägliches Gefühl

 

 

 

Rache ist ein unheimliches Gefühl. Sie wirkt wie eine Droge. Süss soll sie sein, meint der Volksmund.

Wer rächt, wandelt sich vom passiven Opfer zum aktiven Täter. Das befreit. Lange wurde über Rache aus Scham geschwiegen. Rache gilt als verpönt. Dabei kennt jeder das Gefühl. Rachedurst ist etwas Alltägliches. Wenngleich nichts Harmloses.

Wie gerecht ist die Rache?
Eine spannende Frage!


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VOM GUMMIBÄRCHEN ZUM HEROIN?        [Auszug]

 

Monika Holthausen-Lommerzheim, Werner Hübner

 

 

 

Suchtvorbeugung von Anfang an

Frühkindlich gelerntes Ausweichverhalten kann eine Suchtentwicklung begünstigen. Man ist sich heute einig, dass Drogengefährdung nicht zwangsläufig Folge einer bestimmten Ursache ist, sondern durch ein Zusammenwirken verschiedener Faktoren ausgelöst werden kann. Das Thema Suchtgefährdung gewinnt nicht erst an Bedeutung, wenn das jugendliche Probieralter angebrochen ist. Die Weiche für eine derartige Gefährdung werden schon viel früher gestellt - und die Zeichen sind erkennbar!

Unsere Nicole hascht seit einem Jahr nicht wahr? Stimmt doch, oder? Nicole schaut verlegen zur Seite. Ihre Mutter fragt verzweifelt: “Wie konnte uns das passieren?“

So oder ähnlich beginnen viele Gespräche in der therapeutischen Praxis, in die heute die 13-jährige Nicole mit ihrer Mutter gekommen ist. Viele Eltern kommen mit der Vorstellung in die Beratung, dass es sich bei den Schwierigkeiten ihrer Kinder um eine „Erziehungspanne“ handelt, weil die Tochter oder der Sohn im „kritischen Alter“ sei, zu wenig beaufsichtigt wurde und dabei in schlechte Kreise geraten sei, wie Nicole. Der Berater hat in solchen Gesprächen die Aufgabe, diese Vorstellung zu hinterfragen. In unserem Beispiel erkundigt er sich: Wie ist Nicole bisher mit ihren Problemen umgegangen? Hat sie Lösungen gefunden?

Mit Erstaunen und zögerndem Begreifen hört die Mutter Nicole’s Antwort. Es ist die Geschichte von Ersatzbefriedigungen, die sie gesucht und gefunden hatte: Früher, als Nicole öfters keine Freunde zum Spielen hatte, sollten „Regina Regenbogen“ oder das Fernsehprogramm die Langeweile vertreiben. Schulschwierigkeiten traten auf, aber die Mutter fand einen Ausweg. Nachdem Nicole die vierte Grundschulklasse wiederholen musste, wurde dem „nervösen Einzelkind mit den vielen Flüchtigkeitsfehlern“ rezeptfrei aus der Apotheke „beruhigend“ geholfen.

Infoabende:

Wir führen Infoabende zum Thema „Frühkindliche Suchtvorbeugung“ durch, mit dem Anliegen, das Interesse auf das zu richten, was im Wohnzimmer der Eltern und im Kinderzimmer der Kinder geschieht.

Im Gespräch wird z.B. festgestellt, dass Bedürfnisse nach Begegnung, Nähe, Austausch, Zuwendung, Liebe usw. nicht immer und direkt in der Beziehung zwischen Eltern und Kind befriedigt werden (können). In der Regel wird dann nach typischen Ersatzhandlungen gesucht.

Die nachstehende Aufzählung der Ersatzhandlungen, auf die bei diesen Infoabenden oft hingewiesen wird, ruft bei den Eltern oft großes Erstaunen hervor:

Süssigkeiten, Daumenlutschen, Fernsehen, Video, Discman, i-Pod, mp3-Player, Lesen, Essen, Arbeiten, Kaffee trinken, Putzen, Autowaschen, ...

Vortrag und Gespräch

An diesem Abend sollen nicht die einzelnen Suchtmittel, ihre Handhabung, Wirkung und Gefahren im Mittelpunkt stehen, sondern es soll gemeinsam versucht werden, Zusammenhänge, Bedingungen und Gefahren aufzudecken, die zu einer Suchtentwicklung beitragen können. Damit soll deutlich gemacht werden, dass das Thema Suchtgefährdung nicht erst an Bedeutung gewinnt, wenn ein Kind im "Probieralter " ist.

Die Weichen für eine derartige Entwicklung werden schon viel früher gestellt - und diese Zeichen sind erkennbar.

Diesen Vortrag halte ich bundesweit.


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EGO SHOOTER ?        [Auszug]

 

Suchtvorbeugung in virtuell bewegter Zeit

 

 

 

Eine Ermutigung.

Ist es wahr, dass alle Menschen auf dieser Welt als Kinder anfangen ?
Ist es wahr, dass sie in Zeiten der Kindheit danach trachten, möglichst viel von dem, was sie einzigartig ausmacht, in Entwicklung zu bringen ?
Ist es wahr, dass sie dazu auch Menschen brauchen, die sie dabei unterstützen ?

Wenn das so ist, dürfen wir antreten, diese Kinder bei ihrem Entwicklungsvorhaben zu begleiten.

Was uns erwartet ? Eine wunderbar parallel laufende Entdeckungsreise unserer eigenen, individuellen "Entwicklungsgeschichte" ! Auf Spuren sein, von dem was uns gefehlt haben mochte, auf Spuren von dem, was wir für uns in Entwicklung bringen konnten.

So kommen wir also auch vor, wir und die Kinder.

Denn wer sagt denn, die Pädagogik sei die Wissenschaft vom Kind - und nicht zuerst die Wissenschaft vom Menschen ?

Suchtvorbeugung setzt genau dort, an der "ganzen" Sicht des Menschen an.

Und: Suchtvorbeugung macht Spaß!

Nämlich dann, wenn wir Erwachsene beim Begleiten der Kinder auf ihrem Weg wie auf einer Entdeckungsreise unsere Entwicklungslinien noch einmal nachzeichnen und dabei könnten uns - so wir wollen - selbst noch ein paar Handlungsalternativen, selbst noch kleine Erhellungen hinsichtlich unserer eigenen Konsummuster begegnen.

Und: Suchtvorbeugung ist wichtig!

Verfolgt man in "Suchtanamnesen" den Weg des banalen, alltäglichen, unbemerkten und sehr frühen Beginns einer Suchtentwicklung über die Stadien des gewohnheitsgemäßen Ausweichens, welches in immer abhängigere Strukturen mündet und sich zu einer massiven Suchthaltung ausbilden kann, wird deutlich, daß Sucht schon sehr früh beginnt. Selbst habe ich diesen banalen Beginn in zahllosen Anamnesen regelmäßig vorgefunden.

In der Suchtvorbeugung wird geschaut, welchen Schutz Kindern brauchen, der ihnen einen Entwicklungs- und Erlebnisraum eröffnet, in welchem das Erkennen von ganz eigenen Möglichkeiten gefördert und damit ausdrücklich Stärkung von Selbstwert, Eigenverantwortung, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit erleb- und erfahrbar wird. Risikofaktoren treten eher dann auf, wenn folgende sieben Kinderwünsche an das, was beim Durchlaufen der Kindheit "bitteschön" gebraucht werden könnte, zu kurz kämen oder gar keine Berücksichtigung fänden.

Doch nun, schauen wir auf die Kinder in unserer Umgebung:

Wieviel Eigenständigkeit können sie entwickeln ?

Eigenständigkeit entwickeln ist außerordentlich wichtig. Den eigenen Stand entwickeln sie, indem über Erfolgs- und Mißerfolgserlebnisse eigene Kräfte und Fähigkeiten einschätzbar werden. Sie lernen darüber "ihre" Realität zu begreifen und mitzugestalten. Kinder brauchen Eigenständigkeit.

Wieviel Freiräume stehen dem Kind zur Verfügung ?

Es gibt Kinder, die bereits in einem engen Zeitraster leben. Dann gibt es zum Beispiel einen Stundenplan neben dem (Schul) - Stundenplan.
Eltern, die so "gezielte" Förderung im Blick haben, ist zu sagen, dass Freiräume für eigene - ganz ungeplante - Erfahrungen enorm wichtig sind, beispielsweise etwas ausprobieren zu können, wie etwas funktioniert oder auch nicht.


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WAS IST EIN GENUSSBERATER ?        [Auszug]

 

 

 

- Was macht ein Genussberater ?
- Wer kommt zu einem Genussberater ?

Vortrag gehalten am 17.11. bei der 4. Mönchengladbacher Fachtagung der Hochschule Niederrhein "Wissenschaft und Praxis der Ernährungsberatung"

Zu einem Genussberater kommen Menschen, die an einem Punkt angelangt sind, an welchem beispielsweise Formen des Burn-Outs, Appetitlosigkeit aufs Leben oder Verstrickungen in Surrogaten oder Süchten unübersehbar sind.

Zu einem Genussberater kommen Menschen, weil sie die Hoffnung haben, dass ihnen dieser nichts wegnehmen, nichts verbieten, nicht mit ihnen Gläser, Flaschen oder gar Kalorien nachzählen will, sondern den Menschen anschauen will, etwas verstehen will von der Not, in welcher der Rat -suchende sich befindet.

Und diese Menschen sind in Not. Treffe ich beispielsweise Menschen mit einem problematischen Eßverhalten, sind diese fortwährend "aus dem Häuschen": Unruhe, Nervosität und Hektik prägen ihren Lebensstil.
Mit dem Essen verbinden sie folgende Vorstellungen:
Nähren, Geborgenheit, Einverleibung, den Bauch füllen, in sich hineinfressen, durch Nahrung Halt und Zuflucht finden, einen Schwerpunkt schaffen, innere Leere ausfüllen, Gefühle herunterschlucken.

Wir wissen: das kann die Nahrungszufuhr aber allein gar nicht leisten.
In der Beratung stellt sich heraus, dass es sehr oft an etwas ANDEREM, viel Übergreifenderem fehlt. Etwas prosaisch ausgedrückt fehlt es an der Liebe zum ICH und es fehlt an Vertrauen und Bindung zum DU.

Ich finde Angst vor, nicht gemocht und abgelehnt zu werden, das Verhalten ist geprägt von Unzufriedenheit, Nachgiebigkeit, Überforderung und Passivität.


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TRÜGERISCHE STILLE NACHT        [Auszug]

 

 

 

über die Familiendynamik des Weihnachtsfestes ...

Nun ist es bald wieder soweit, unübersehbar kündigt sich das Ereignis an. Schaufenster sind seltsam hell erleuchtet.

Einsatz kann gefordert sein: es gilt Engel zu basteln, Kerzen und Kugeln zu besorgen und auch Geschenke für alle, weil man ja nicht mit leeren Händen dastehen möchte.

Ja, das Weihnachtsfest, es ist das Familienfest überhaupt.

Kinder, die schon längst aus dem Hause sind, kommen mindestens dann in den Schoß der Familie zurück. Tanten und Cousinen, Groß- und Schwiegereltern, die man (aus gutem Grund ?) sonst nur selten sieht, Weihnachten treffen sie sich alle wieder.

Söhne und Töchter können wieder zu Kindern werden, auch wenn sie den Eltern schon längst über den Kopf gewachsen sind.

Ist zu Weihnachten alles wieder wie früher?

Eine große, dynamische Entwicklung kann in Gang kommen.

Ein spannender Abend, bei dem man in seine eigene Familiengeschichte blicken darf!


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©  Dipl. Psychologe Werner Hübner   •   Am Wingert 11   •   50999 Köln